Woran ich gerade arbeite?
An so vielen Projekten gleichzeitig, dass ich momentan garnicht weiß wo mir der Kopf steht. Ich weiß auch garnicht so recht, wo ich anfangen soll mit dem erzählen.
Wie du weißt, war ich für meine Streetart-Intervention 3 Wochen auf Tour, in 7 Ländern und nun, wo ich zurück bin, müssen Videos geschnitten und Texte darüber verfasst werden. Wenn man so etwas vorher noch nie wirklich komplett alleine gemacht hat, ist das garnicht so einfach. Um meine ganze Arbeit ein wenig zu sortieren und für dich überschaubar zu gestalten, habe ich beschlossen, dass es zu Social Media (wie Insta, YT, etc) eine sozusagen geordnete und strukturierte, aber dauerhaft feste Hauptstelle geben wird. Diesen Blog. Die Website existiert ja schon länger, aber ich habe sie seit langem nicht mehr aktualisiert. Dies werde ich in der nächsten Zeit fortlaufend tun, also wundere dich nicht, falls sie jeden Tag anders aussieht und ich ständig Änderungen vornehme, weil ich irgendetwas ausprobiere. Natürlich könnte ich die Website auch kurzfristig auf „In Bearbeitung“ setzen, aber Hej, ich bin Künstlerin und in der Kunst interessiert die Menschen der Prozess.


Neben diesen zwei Dingen, müssen auch meine Shops unbedingt auf den neusten Stand gebracht werden. Wobei der größte Teil eigentlich schon weg ist. Aufgrund der Tatsache das es mehrere Verkaufsplattformen gibt, hat sich irgendwo ein Verbindungsfehler eingeschlichen und Werke die schon verkauft sind, werden an anderer Stelle noch angezeigt. Das MUSS ich unbedingt als eines der ersten Dinge erledigen. Den Fehler zu finden wird nicht ganz einfach, aber ich hab schon jemanden gefunden, der mir dabei helfen wird. 🙂
Desweiteren übersetze ich gerade ein Video, in welchem ich dir die besten Künstler meiner Route vorstelle. Bei einigen war ich selbst baff. Unglaublich was Sie zu Stande bringen. Nicht nur ich bin begeistert, auch Du wirst es sein. Sei gespannt auf Sie.

Und da wären wir auch schon bei der IOAG (International Open Air Gallery). Mein derzeitiges Hauptprojekt und das umfangreichste von allen. Dementsprechend kostet es mich auch eine Menge Zeit. Konzepte vorstellen, diese an jeden Förderer und Sponsor anpassen. Mails versenden, Termine vereinbaren und abhalten. Technikpartner und Künstler, sie alle auf dem Laufenden halten und das wichtigste von allem, alles ausführlich schriftlich und zeitlich dokumentieren. Schade finde ich nur, dass ich über laufende Verhandlungen weder öffentlich berichten darf, sollte noch will. Im Prinzip kann ich erstmal nur über die Absagen berichten und dann kommt es für alle öffentlich so rüber, als würde alles schief laufen. Nein das ist nicht der Fall und scheitern kann die IOAG auch nicht.
Kennst du diese kurzen TikTok Videos in denen es ums Auswandern geht? Es werden Fragen gestellt: „Alles abreißen und auswandern? Das ist ganz schön gewagt, findest du nicht? Und was tust du wenn es nicht klappt im Ausland?“ Die Antwort lautet immer ungefähr so: „Dann komme ich zurück und arbeite in Festeinstellung, wie du Brigitte.“
So ungefähr ist das mit der IOAG. Wenn es nicht so GROSS klappt wie geplant, dann wird es eben klein laufen, so wie es lokal in vielen Städten, viele kleine Vereine erfolgreich bereits tun seit Jahren. Ein Scheitern ist quasi unmöglich. Es sei denn ich selbst sage „Ah ne, keinen Bock mehr.“ Aber das habe ich derzeit definitiv nicht vor.

Am Ende angekommen, mit der Aufzählung bin ich auch noch lange nicht. Eine weitere ganz wichtige Sache ist mein Bad Painting Baby. Es gibt nur noch wenige Seiten zu füllen und ich habe beschlossen es wird komplett veröffentlicht. Ein festes Datum gibt es noch nicht, allerdings ist es noch in diesem Jahr geplant. Derzeit plane und organisiere ich Ausstellungen und Presse. Sobald die letzten Seiten gefüllt sind, wird alles digital erfasst und es kann im Prinzip schon losgehen. Irgendwie freue ich mich darauf am meisten, obwohl ich mir noch nicht sicher bin, wie sehr ich die Werbetrommel denn überhaupt schlagen soll, neben all den anderen Projekten. Mal sehen, soweit ist es ja noch nicht. Noch nicht, aber fast 🙂
Und ein weiteres Projekt, steht noch in den Sternen. Das wird eine Überraschung. Falls es klappen sollte.
Neben dies allem, sind weitere Streetart-Interventions geplant. Teilweise eine Fortführung von #NoUndo, teilweise ähnliche, aber eigenständige.
So oder so, es bleibt spannend. Und meine Motivation derzeit, könnte nicht größer sein. Einerseits ist es super anstrengend, andererseits aber macht es total Spaß. Die größte Energie sprudelt während der Planungsphase buchstäblich nur so aus mir heraus. Dann gibt es ein kurzes eintägiges Tief :), warum auch immer…und dann raffe ich mich zur Umsetzung auf. Ein wenig seltsam diese Pause die mein Körper und Kopf dann verlangen, aber ich denke bei kreativen Köpfen ist dies, bis zu einer bestimmten Grenze, sogar normal.
Damit dieser Beitrag nicht zu lang wird, stoppe ich hier jetzt ersteinmal. Auch wenn es noch mehr kleinere Aufgaben und Projekte gibt, will ich die Lesedauer und das Interesse nicht unbedingt am Anfang überstrapazieren. Was ich garnicht erwähnt habe, sind meine privaten Verpflichtungen die zusätzlich zu der Arbeit anstehen, aber ich denke diese gehören in diesen Beitrag auch nicht unbedingt rein.
Ich freue mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden und dir die Zeit genommen hast, meinen Text zu lesen. Du kannst dich auf viele weitere freuen, denn das hier, ist erst der Anfang!